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 Eifersüchtig

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Woo Ji Ho

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Alter : 26
Ort : Seoul

BeitragThema: Eifersüchtig   Mo Jun 17, 2013 4:28 am

Ich weiß nicht, ob das hier verboten ist oder nicht...
Also probier ichs einfach mal x'D
Hier ist ein OS von mir, der mir mitten in der Nacht kam...
Also kann es sein, dass es ein paar Sinnlosigkeiten gibt xD
Bitte nicht übel nehmen ;D
~~~

~ Mina ~

Ich lief durch die Nacht, hatte nur ein Ziel. Ihn. Ich musste zu ihm, musste ihm erzählen, was passiert war, warum ich so schnell zu ihm musste, wie es um uns stand.
Meine Lunge schmerzte, da ich keine besonders gute Ausdauer hatte, aber ich musste so schnell es ging bei ihm sein. Die Hände hatte ich zu Fäusten geballt. Nach unzähligen Schritten, konnte ich endlich das erhoffte Gebäude erkennen. Sein Dorm.
Kaum war ich an der Schwelle angekommen, klingelte ich Sturm. So lange, bis ich eine verschlafene Stimme hörte. „Ja?“, kam es undeutlich unten an. „Ich muss sofort mit dir sprechen!“, keuchte ich in die Anlage hinein. „Mina?“, fragte die andere Stimme. „Ja, verdammt und jetzt lass mich endlich rein!“, drängte ich außer Atem.
Kurz darauf hörte ich das Summen, drückte die Türe auf und knallte sie hinter mir zu. So schnell ich konnte, rannte ich die Treppen nach oben. An den Fahrstuhl dachte ich schon gar nicht mehr. Oben angekommen empfing mich ein verschlafener 'Bald-Vater'.
Ich lief ihm in die Arme und fing an zu heulen. „Komm erst mal rein.“, murmelte er ruhig, zog mich sanft hinein und schloss die Türe hinter mir. Er zog mich zum Sofa, in dem er sich nieder ließ und mich neben sich zog. „Was ist passiert?“, fragte er und drückte meine Hand sanft.
„Ich hab Drohungen bekommen.“, erklärte ich ihm und sah ihm in seine Augen. Er hob die Braue und blinzelte. „Was für Drohungen?“, fragte er. „Das ich dich in Ruhe lassen soll, dass du ihr gehörst und dass ich das Kind abtreiben soll.“, schluchzte ich. Er zog mich sanft in seine Arme und ich vergrub mein Gesicht an seiner Brust. Warum auch immer, hatte ich das Gefühl, dass wir beobachtet wurden.
„Und von wem glaubst du, stammen die Drohungen?“, fragte er mich, doch ich zuckte mit den Schultern. „Vielleicht ein verrückter Fan. Ich hab keine Ahnung.“, murmelte ich und sah ihn an. „Aber eigentlich weiß ja keiner, dass du von mir schwanger bist.“, murmelte er nachdenklich und zog die Brauen zusammen.
„Du weißt nicht, was Fans alles herausbekommen.“, meinte ich nur leise und schloss die Augen. „Für die nächsten Tage bleibst du einfach mal hier.“, schlug er vor und ich nickte langsam. „Danke.“, hauchte ich und lehnte mich an ihn. „Für dich tu ich alles.“, flüsterte er und strich mir über meine roten Haare.

Seit dem wohnte ich bei Teen Top. Changjo tat sein Bestes, mich und das noch ungeborene Kind so gut es ging zu versorgen. Doch auch er konnte nicht immer da sein. Mit den anderen Jungs verstand ich mich gut, außer mit Niel. Warum wusste ich nicht, aber er war einfach zu laut. Ich konnte ihn nicht ausstehen...

Schließlich waren die Jungs weg, weil sie ein Konzert gaben. An dem Abend war ich also alleine im Dorm. Wie immer, wenn Changjo nicht da war, machte ich es mir gemütlich, saß vor dem Fernseher und kuschelte mich in seinen Pulli. Aber dann klingelte das Telefon.
Also stand ich auf und schlurfte zu dem kleinen Tischchen im Flur, auf dem es stand. „Anyeong?“, meldete ich mich. „Ich sags dir jetzt zum letzten Mal: Changjo gehört mir, also lass die Finger von ihm!“, kam die verzerrte Stimme. „Hör mal zu, ich hab keine Angst vor dir. Du kannst machen was du willst, aber es ist seine Entscheidung, mit wem er Zeit verbringt oder nicht, also hör endlich damit auf!“, knurrte ich und legte auf.
Da das Telefon noch ein paar Mal klingelte, zog ich den Stecker raus. Dann ging ich zum Fenster und zog die Vorhänge zu. ~Man kann ja nie wissen.~, dachte ich und setzte mich wieder aufs Sofa. Kaum sah ich wieder auf den Bildschirm, gingen die Lichter aus. Der Fernseher wurde schwarz, so wie alles um mich herum.
~So ein scheiß.~, fluchte ich in Gedanken und zog mein Handy heraus. Schnell entsperrte ich es und suchte mir einen Weg zum Sicherungskasten. Als ich ihn aufmachte, waren aber alle Sicherungen drinnen. ~Hätte mich auch gewundert...~, dachte ich und seufzte.
Dann ging ich wieder zum Sofa und ließ mich dort nieder. ~Die Jungs kommen erst um eins wieder...~, dachte ich und sah auf die Handyuhr. ~00:43 Uhr.~, las ich ab und zuckte zusammen. Auf dem Bildschirm erschien ein Scarface. Schreiend warf ich das Handy gegen die Wand, dann fing es an zu lachen und hörte nicht mehr auf, wurde immer lauter.
Ich drückte meine Hände auf die Ohren und kniff die Augen zusammen. ~Das bildest du dir alles nur ein. Alles nur Einbildung!~, redete ich mir ein, doch das Lachen verschwand nicht. Auf einmal spürte ich eine Hand an meiner Schulter und sprang auf. „Nein!“, schrie ich und ballte die Fäuste in die Richtung, in der das Sofa stand.
„Mina, alles in Ordnung, ich bins nur.“, redete Changjo leise und hob die Hände. Hinter ihm war L.Joe und leuchtete mit einer Taschenlampe. Er sah mindestens so besorgt aus, wie Changjo selbst. „D- das Handy.“, stammelte ich und sah zur Wand. L.Joe folgte meinem Blick mit der Lampe. „Na das ist jetzt hin.“, murmelte Changjo und hob es auf.
„Hast du es gegen die Wand geworfen?“, fragte er und hielt mir das Handy unter die Nase. „Nein! Nimm das weg!“, rief ich und schlug es ihm aus der Hand. „Was ist passiert?“, fragte Chunji verwundert, der jetzt hinter L.Joe auftauchte. „Als ihr weg wart, da hat jemand hier angerufen. Sie hat mir wieder gedroht. Aber ich wollte es mir nicht gefallen lassen und hab aufgelegt. Dann ging das Licht aus und ich wollte mit dem Handy zum Sicherungskasten, aber da war alles in Ordnung. Also bin ich zurück zum Sofa und hab auf die Handyuhr gesehen. Da ist plötzlich so ein Scarface aufgetaucht.“, ich schüttelte mich kurz.
„Deswegen hast du es an die Wand geworfen.“, ergänzte Changjo, ich nickte kurz. „Es hat angefangen zu lachen. So ein abscheuliches Lachen.“, ich schüttelte den Kopf. „Da hab ich mir die Ohren zugehoben und um das Licht nicht sehen zu müssen, die Augen zugekniffen. Dann bist du aufgetaucht.“, beendete ich und sah zu Changjo.
„Verstehe.“, murmelte er und kam zu mir, um mich in den Arm zu nehmen. „Meine arme Kleine.“, flüsterte er und strich mir über die verschwitzen Haare. Ich schlang meine Arme um ihn und drückte mein Gesicht an seine Brust. „Mach das es aufhört.“, hauchte ich und schloss meine Augen.
„Das kann so nicht weiter gehen.“, meinte Changjo und sah die anderen an. Dann ging das Licht wieder an und alle atmeten erleichtert durch. Niel und C.A.P. traten jetzt ebenfalls durch die Türe. Auch ihnen erklärte ich, was passiert war. „Gehts dir gut? Soll ich dir nen Tee machen?“, fragte Niel, aber ich schüttelte den Kopf.
„Nein, aber danke.“, lächelte ich und er nickte, ehe er sich wieder zurücklehnte. „Wir können sie nicht mehr alleine lassen. Was wenn die hier auftaucht?“, Changjo sah in die Runde, bekam aber nur ratlose Gesichter als Antwort. „Ich will euch aber nicht im Weg stehen.“, meinte ich und strich ihm über den Arm.
„Tust du nicht.“, meinte er sanft und nahm meine Hand in seine. „Du gehörst zur Familie, da störst du keinen.“, lächelte er und sah die anderen dann an. „Ich schlage vor, dass wir erstmal darüber schlafen. Vielleicht fällt uns Morgen etwas ein.“, meinte er und erhob sich. Er zog mich mit sich und lief dann in sein Zimmer.
Ich ließ mich auf seinem Bett nieder und seufzte. „Ich hatte solche Angst.“, murmelte ich. Er ging zum Fenster und ließ den Rollladen runter, ehe er sich neben mich setzte. „Das war das erste und das letzte Mal.“, meinte er ernst und ich sah ihn an. „Wie kannst du dir da so sicher sein?“, fragte ich ihn. „Weil ich dich beschütze.“, lächelte er und küsste meine Stirn.
„Versuch zu schlafen.“, murmelte er leise, ehe wir uns im Bad fertig machten und dann ins Bett gingen. Er lag auf dem Rücken und ich kuschelte mich an ihn, legte meinen Kopf auf seine Brust. „Schlaf gut.“, lächelte er und strich mir über den Rücken. „Du auch.“, meinte ich und strich ihm über die Brust, ehe ich die Augen schloss und langsam einschlief.

~ Mina's Verrücktmacher ~

Mein Plan hatte nicht funktioniert, Nein, er ging sogar nach hinten los... Jetzt hatte ich die beiden noch mehr aneinander geschweißt. ~Scheiße!~, fluchte ich in Gedanken und raufte mir die Haare, ehe ich mich auf den Rücken drehte und zur Decke starrte. ~Jetzt liegt die nebenan und macht irgendeinen Scheiß mit Changjo... Mit MEINEM Changjo!~, dachte ich mir und spürte die Wut in mir hochsteigen.
~Ich muss sie mit irgendwas schocken, sodass sie nicht mehr hier sein will.~, dachte ich und fasste mir an die Stirn. ~Aber was soll ich machen und wie soll ich das anstellen?~, fragte ich mich selbst und dachte nach. Bevor ich mich versah, war ich eingeschlafen und träumte von ihm, von Changjo.

~ Changjo ~

Am nächsten Tag hatten wir frei, weswegen ich ausschlafen konnte und mich den ganzen Tag nur um Mina kümmern konnte. Als ich die Sonne in meinem Gesicht spürte, drehte ich meinen Kopf murrend herum und hörte daraufhin ein leises Kichern.
„Du machst dich über mich lustig.“, stellte ich fest und öffnete meine noch schweren Lider, um ihr in ihre wunderschönen Augen zu sehen. „Nein.“, lächelte sie und strich mir über die Wange. Ich liebte es, wenn sie mich berührte, ich wollte, dass es nie endete.
„Guten Morgen.“, lenkte sie mich ab. „Morgen.“, lächelte ich und küsste ihre Stirn. „Wenn die Sonne nicht gewesen wäre, würde ich jetzt immer noch schlafen.“, meinte ich und streckte mich kurz. „Während du geschlafen hast, hab ich meinem Freund einen Besuch abgestattet.“, murrte sie und drückte ihr Gesicht in mein Shirt.
„Schon wieder? Ich dachte, dass sich das mit der Übelkeit gelegt hat?“, fragte ich und strich ihr sanft über die Haare. „Hat es ja auch. Aber durch den ganzen Stress von Gestern, kommts langsam wieder zurück.“, nuschelte sie und seufzte, ehe sie aufsah. „Wenn sich das mit dem Stress nicht legt, dann muss ich hier weg.“, meinte sie ernst, ich nickte verstehend.
„Wenn du gehst, dann geh ich auch.“, meinte ich bestimmt, aber sie schüttelte den Kopf. „Nein, das kannst du nicht tun.“, flüsterte sie und sah mich an.

Ich liebte ihre Augen. Sie waren nicht normal. Mina war nicht normal. Zwar war sie Europäerin und sah dementsprechend aus. Aber ihre Augenfarbe sollte ich kein zweites Mal zu Gesicht bekommen.
Sie waren nicht einfarbig, sondern vierfarbig. Um die Pupille herum, war ein brauner Ring, der sich ein wenig mit grün vermischte. Die Grünen Spitzen verliefen dann ins Blaugraue. Ihre natürliche Haarfarbe war dunkelbrünett, aber als sie zu uns kam, als Unterstützung auf der Bühne, hatte sie helle Spitzen.
Da die Stylistin aber etwas neues haben wollte und Mina auf rot stand, weswegen ich meinen Pony rot färben ließ, hatte sie sich die Haare rot färben lassen. Ihre Figur war durchschnitt. Kein Strich in der Landschaft, aber auch kein wandelnder Pudding. Das perfekte Mittelding eben. Und genau das liebte ich an ihr.
Deswegen verliebte ich mich in sie und fand heraus, dass sie mich ebenfalls ganz sympathisch fand. Als wir dann auf unser neues Album anstießen, waren wir so betrunken, dass wir im Bett landeten. Das Ergebnis: Mina wurde schwanger. Wir beschlossen das Kind zu behalten und unsere Beziehung dadurch zu vertiefen.
Hört sich kitschig an, ich weiß. Aber ich liebe sie, immernoch. Deswegen wollte ich nicht, dass sie abtreibt. Sie wollte das selbst nicht. Also musste das Entertainment einsehen, dass es entweder uns gab oder keinen von beiden. Das Beste daran war, dass die Jungs alle hinter uns standen.

„Wieso nicht?“, fragte ich und erwiderte ihren Blick. „Du hast einen Vertrag mit dem Entertainment, da kannst du nicht einfach so aussteigen.“, meinte sie und sah zur Wand. „Doch, kann ich. Jederzeit.“, versicherte ich ihr sanft. „Du bist mir wichtiger als meine Karriere.“, erklärte ich ihr. „Das ist ein Fehler.“, murmelte sie, aber ich ignorierte es, zog sie an mich und küsste sie sanft. Sie ließ mich machen und erwiderte den Kuss schließlich.
Leicht streifte ich ihre Wange und löste mich dann von ihr. „Lass uns frühstücken gehen, ich hab Hunger.“, grinste ich und sie nickte. Ich wusste, dass das Thema nicht vom Tisch war, aber für den Augenblick stand das Essen im Vordergrund.

~ Mina ~

Er wusste, dass ich ihn nicht gewinnen lassen konnte und nicht wollte. Dennoch folgte ich ihm aus dem Zimmer, die wenigen Treppen hinunter in die Küche. Durch das Loch in der Wand, konnten wir ins Esszimmer sehen, an dem die anderen schon saßen und aßen. „Morgen.“, lächelte ich, bekam ein strahlendes Lächeln von Chunji und von den anderen ein antwortendes Brummen.
Ich schüttelte grinsend den Kopf und machte mir Müsli. Damit setzte ich mich neben Chunji und gegenüber von L.Joe an den Tisch. „Nen guten.“, lächelte mein Nebensitzter. „Danke.“, lächelte ich zurück und begann zu essen. Changjo kam ein paar Minuten danach ebenfalls zu uns an den Tisch.
„Was steht heute so an?“, fragte ich in die Runde, bekam aber nur Schulterzucken und Kopfschütteln als Antwort. „Man seid ihr spannend.“, murrte ich und dachte neben dem Essen her nach. Nacheinander standen alle auf, sodass nur noch Changjo und ich am Tisch saßen.

„Mina, da ist Post für dich.“, meinte dann C.A.P. und gab mir einen Umschlag. „Huh? Aber es weiß doch keiner, dass ich hier bin.“, murmelte ich und ließ den Löffel sinken, ehe ich zu Changjo sah. „Ich will ihn nicht aufmachen.“, meinte ich leicht panisch und streckte ihm den Umschlag entgegen. Er nahm ihn, strich mir sanft über die Hand und öffnete ihn dann. Heraus kam ein zusammengebastelter Brief.
„Oh nein.“, meinte ich, stand auf und ging zum Fenster, an dem ich die Augen schloss. „Ich will gar nicht wissen, was drin steht.“, sprach ich leise und schüttelte den Kopf. „Sie schreibt, dass sie dir, wenn du nicht das tust, was sie von dir verlangt, wehtut.“, murmelte Changjo und sah auf.
„Woher wollt ihr wissen, dass es eine sie ist?“, fragte Niel. Ich drehte mich zu ihm um. „Meinst du, es ist ein eifersüchtiger Kerl?“, fragte ich und Niel zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung.“, meinte er und setzte sich auf die Couch. „Könnte aber sein.“, meinte auch Changjo und sah mich an.
„Keine Ahnung, Fakt ist, dass sie oder er mir weh tun will, wenn ich mich nicht von dir fern halte.“, packte ich die Fakten auf den Tisch. „Aber das werde ich nicht zulassen!“, knurrte Changjo, knallte den Brief auf den Tisch und kam zu mir. Er legte einen Arm um mich, zog mich damit an sich und strich mit der anderen Hand über meinen gewölbten Bauch.
„Nur noch zwei Monate und wir sind Eltern. Ich lass nicht zu, dass dir oder dem Baby etwas passiert.“, sagte er bestimmt und sah mir in die Augen. „Aber was, wenn ich dich verliere?“, fragte ich ihn leise, aber er schüttelte den Kopf. „Wirst du nicht!“, lächelte er sanft und küsste meine Stirn. ~Ich hoffe so sehr, dass er Recht hat.~, dachte ich und schloss die Augen.

~ 2 Monate später, eine Woche nach der Geburt ~
~ Mina ~

In den letzten Tagen war die Angst bei uns allen zuhause. Ich hatte Angst um mich, um Changjo und um unsere gemeinsame Tochter, Kairi. So hieß auch meine Freundin, die ich in Europa zurücklassen musste. Ich hatte mehrere Briefe bekommen, dass sie oder er das ganze Krankenhaus in die Luft sprengen würde, nur um mich zu erwischen.
Deswegen verbrachte Changjo seine ganze Zeit bei mir. Teen Top lag erst einmal flach. Was der Manager dazu sagte, war ihm egal. Das ich darunter litt, wusste er, aber ich war ihm einfach wichtiger. Jedenfalls dachte er das. Heute war der Tag, an dem wir wieder nach Hause konnten.
Ich hatte meine Sachen zusammengepackt und trug Kairi auf dem Arm, die friedlich vor sich hin schlummerte. Changjo wartete unten beim Auto und lächelte mich an, als ich aus dem Krankenhaus kam. Zwar noch ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber immerhin konnte ich mich bewegen.
Ich war schon fast bei ihm angekommen, als mich eine Stimme zusammenfahren ließ. „Du hast mich komplett ignoriert. Das sollst du jetzt bezahlen.“, es war die verzerrte Stimme, die ich immer am Telefon hörte. Die mich bis in meine Träume hinein begleitete, die mir so viele Alpträume bescherte, dass ich sie abgrundtief hasste. Mein Blick wanderte zu Changjo, dessen Augen geweitet und sein Mund weit geöffnet war.
Langsam drehte ich mich um und sah ihn. Sah denjenigen, dem ich den ganzen Stress, an dem ich fast das Baby verloren und die ganze Angst, die mich zerfressen hatte, zu verdanken hatte, Niel. „Wieso?“, fragte ich leise und spürte, wie mir die Tränen in die Augen stiegen. „Du hast ihn mir weggenommen. Wir hätten glücklich sein können, aber dann kamst du und hast alles kaputt gemacht!“, schrie er, warf den Stimmenverzerrer zu Boden und zog dann etwas unter seiner Jacke hervor.
Als ich erkannte, dass es eine kleine, schwarze Pistole war, konnte ich nicht anders und lachte kurz auf. „Du kannst mich erschießen, aber meine Liebe zu Changjo wirst du nicht brechen können!“, rief ich ihm entgegen und sah ihm in die Augen, so gut das eben auf der Distanz ging.
Seine Hände zitterten, für einen Moment sah ich in seinen Augen die Schwäche aufblitzen und er ließ die Waffe langsam sinken. Dann aber schüttelte er den Kopf, sah mich wieder an und zielte auf mich. Er lachte nur auf und ich sah, wie sich sein Finger bewegte. Ich drehte mich zu Changjo um, drückte ihm Kairi in die Hände und gab dann, nach dem abfeuernden Geräusch, einen erstickenden Laut von mir.
Die Kugel hatte mich getroffen, ich atmete hektisch und sah Changjo in die Augen. Meine Pupillen fingen an zu zittern, zuckten von einer Seite zur anderen. „Nein, Mina, Nein!“, flüsterte Changjo und versuchte mich aufzufangen. „Bring Kairi hier weg.“, keuchte ich und sah ihn an. „Ich liebe dich.“, hauchte ich und sah dann, wie sich Tränen in seinen Augen sammelten.
Meine Augen wurden ebenfalls feucht, als ich sah, wie dunkle Schatten begannen, meine Familie aufzufressen. Immer mehr schien von ihnen zu verschwinden. Das letzte, das ich sah, waren die verschlafenen Augen meiner Tochter. Das eine Auge braun, das andere grün. Dann schlug mein Kopf auf dem Boden auf.

~ Autoren Sicht ~

Am nächsten Tag stand in der Zeitung:
#Junge Mutter von Band-Mitglied getötet! - Gestern wurde am helllichten Tag die junge Mina erschossen. Wie alle kannten sie aus der Band Teen Top. Sie tanzte und sang im Background, aber für den Maknae der Band, Changjo, war schon früh klar, dass sie mehr für ihn war.
Die beiden verliebten sich und brüteten ihr kleines Geheimnis aus. Alles schien perfekt, bis der Mitbewohner Niel dahinter kam. Er war eifersüchtig, wollte er doch derjenige sein, dem Changjo seine Liebe schenken sollte. Ungewollt, so sagte er, hatte er auf die junge Mutter, die gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen wurde, gezielt.
„Ich wollte gar nicht abdrücken, nur hat sie mich so wütend gemacht... Warum bekam sie, was ich mir gewünscht habe?“, so der junge Mörder.
Die junge Mina hinterlässt eine wunderbare Tochter, einen zutiefst traurigen Freund und schockierte Freunde. Wir alle werden ihr Talent und ihre Anwesenheit vermissen. Ruhe in Frieden.#
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~ GLG
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